Veranstaltungskalender

Ort und Zeit des nächsten Plenums: wird hier bekanntgegeben werden.

Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!

Und einen herzlichen Gruß auch an die Exekutive, die uns jetzt sogar bestätigt hat, dass sie fleißig mitliest.

 

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Proteste österreichweit:

Kontakt nach Graz:

Unibesetzung / Beteiligung der Lehrenden / Ring-VO

Utl.: Lehrende der Grazer Unis bringen sich immer aktiver in die Proteste ein.

Dass sich Lehrende an den Uni-Protesten beteiligen, zeigt sich nicht nur an der wöchentlich wachsenden Anzahl der Solidaritätsvorlesungen in der besetzten Grazer Vorklinik. Nun hat sich auch eine Gruppe von Lehrenden zusammen gefunden, die sich aktiv in die Bewegung einbringt.

„Nicht nur die Studierenden sind mit himmelschreienden Missständen an den Unis konfrontiert. Auch Lehrende und Forschende leiden unter ausbeuterischen Dienstverträgen und chronischer Überarbeitung. Es war höchste Zeit, dass sich Widerstand regt", erklärt Johanna Muckenhuber Habilitandin am Institut für Sozialmedizin der Meduni Graz.

Die mehr als 50 Lehrenden haben sich in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt. Mit der prekären Situation, in der sich junge WissenschaftlerInnen in Österreich befinden, beschäftigt sich die erste. „Viele bekommen für 20 Stunden bezahlt, aber es wird von ihnen erwartet, oft mehr als das Doppelte zu arbeiten. So werden junge, motivierte WissenschaftlerInnen entweder regelrecht verheizt oder aus Österreich vertrieben", schildert Lisa Horvath, Angestellte und Lehrende, am Institut für Psychologie die Situation.

An einem Leitbild, wie die Universität, die den gesellschaftlichen Anforderungen gewachsen ist, aussehen soll, befasst sich die zweite Arbeitsgruppe. „Es reicht mittlerweile nicht mehr aus, nur an der einen oder anderen Schraube zu drehen", erklärt Elmar Schübl vom Zentrum für Wissenschaftsgeschichte. „Soll die Universität eine Zukunft haben, die nicht nur allen Angehörigen - Lehrenden, Studierenden und Allgemeinbediensteten - sondern auch der gesamten Gesellschaft eine Perspektive bietet, braucht es ein grundsätzliches Umdenken."

Die dritte Arbeitsgruppe bereitet eine Ringvorlesung vor, die ganz im Zeichen des Protestes und der umfassenden Darstellung, was Bildung für die Gesellschaft bedeutet, stehen wird. Sie soll für alle Studierende im Rahmen der freien Wahlfächer anrechenbar sein. Dafür, dass eine solche auch bewilligt wird, gibt es erste positive Signale aus dem Rektorat.

Rückfragehinweis: Prof. Regina Mikula: presse[at]unigrazgehoertuns.org


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