Auszug aus den Solidaritätserklärungen:
Solidaritätserklärung des Erziehungs- und Bildungswissenschaftlichen Instituts
Werte Studierende!
Das Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität schließt sich der Stellungnahme des Senats an und begrüßt die Diskussion über die Reform der Universitäten und des Bildungswesens, die in den letzten Wochen durch den Protest der Studierenden verstärkt in die Öffentlichkeit getragen wurde und unterstützt insbesondere auch die Forderungen nach einer besseren finanziellen Ausstattung der Universitäten, nach einer Aufstockung des Personals und einer Verbesserung der Studienbedingungen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Rossmann
(Institutsleiter)
Solidaritätserklärung der SPÖ Graz - Die Grazer Sozialen
Liebe Studierende!
Als Vorsitzender der SPÖ Graz - Die Grazer Sozialen möchte ich unsere Solidarität mit Ihren Zielen bekunden.
Bildung ist jenseits ökonomischer Interessen ein Wert an sich! Daher stellt der freie Zugang zu Bildung eine Grundsäule sozialdemokratischer Politik dar und darf nicht kurzsichtigen Budgetzielen geopfert werden!
Die Grazer Sozialdemokratie unterstützt insbesondere Ihre Forderungen zur Verbesserung der Studienbedingungen und begrüßt alle Initiativen zur Demokratisierung der Universitäten.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten setzen auch wir uns ein für eine Universität, die niemanden ausschließt, sei es aufgrund des Geschlechts, der sozialen Herkunft oder des ökonomischen Hintergrunds.
In diesem Sinne verbleibe ich mit solidarischen Grüßen,
Ihr
Dr. Wolfgang Riedler
Vorsitzender der SPÖ Graz - Die Grazer Sozialen
Qualitätsverbesserungen an österreichischen Hochschulen - Gemeinsamer Antrag von Grünen und KPÖ
Bildung ist das entscheidende Zukunftsthema für Österreich - und die österreichischen Hochschulen sind den anstehenden Herausforderungen nicht gewachsen. Österreichische Studierende vieler Universitäten versuchen, auf konkrete Missstände aufmerksam zu machen. In einem basisdemokratisch beschlossenen Forderungskatalog legen sie dar, wie moderne, zeitgemäße Universitäten organisiert werden sollten.
Die Forderungen der Studierenden lauten:
1) Bildung statt Ausbildung - Bildung für eine mündige Gesellschaft und nicht bloße Ausbildung nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit. Ziel ist die Möglichkeit eines freien, selbstbestimmten Studiums für Alle.
2) Freier Hochschulzugang
3) Demokratisierung der Universitäten
4) Ausfinanzierung der Universitäten
5) Das Behindertengleichstellungsgesetz muss an allen österreichischen Universitäten umgesetzt werden, um ein barrierefreies Studieren zu ermöglichen.
6) Beendigung der prekären Dienstverhältnisse an den Universitäten
7) 50% Frauenquote in allen Bereichen des universitären Personals
Der Landtag Steiermark solidarisiert sich mit diesen Forderungen.
Österreich braucht mehr Studierende, nicht weniger. Dazu müssen die Ressourcen der Universitäten verbessert und muss die Qualität der Studien gesichert werden, denn die derzeitigen Arbeitsbedingungen an österreichischen Universitäten ermöglichen keine qualitativ hochwertige Ausbildung.
Es wird daher der Antrag gestellt: Der Landtag wolle beschließen:
Die Landesregierung wird aufgefordert, an die Bundesregierung mit der Forderung heranzutreten, die Vorschläge der Studierenden
* Bildung statt Ausbildung (Bildung für eine mündige Gesellschaft und nicht bloße wirtschaftliche Verwertbarkeit; freies, selbstbestimmtes Studium für Alle)
* Freier Hochschulzugang
* Demokratisierung der Universitäten
* Ausfinanzierung der Universitäten
* Einhaltung des Behindertengleichstellungsgesetzes
* Beendigung der prekären Dienstverhältnisse
* 50% Frauenquote in allen Bereichen des universitären Personals
umzusetzen und damit eine Qualitätsverbesserung an österreichischen Hochschulen zu gewährleisten sowie von der Einführung von Studiengebühren abzusehen.
Unterschriften:
Mag. Edith Zitz eh., Ingrid Lechner-Sonnek eh., Lambert Schönleitner eh., Claudia Klimt-Weithaler eh.
Tocotronic
Liebe ÖsterreicherInnen,
wir, die Gruppe Tocotronic, grüssen euch auf das allerherzlichste und in vollster Solidarität. Zwar haben wir nie (oder höchst selten) eine Uni von innen gesehen, aber wir wünschen dennoch eine fröhliche Besetzung. Wir treten, wie ihr, stark für das ungehinderte und kostenlose Recht auf Bildung ein, denn nur weil wir keine Ausbildung haben, machen wir ja den ganzen Scheiss (wie vor knapp 20 Jahren schon die Lassie Singers verkündeten)!
In diesem Sinne: Haltet durch!
Eure Tocotronic
Fakultätsvertretung und die Studierendenvertretungen der Theologischen Fakultät
Sehr geehrte Studierende! Sehr geehrte Lehrende!
Die derzeitige Situation an den österreichischen Universitäten ist bedenkenswert und der Unmut vieler Studierender verständlich. An unserer Fakultät bestehen jedoch viele der genannten Missstände wie z.B. überfüllte Hörsäle nicht. Hingegen betrifft uns die Budgetknappheit in Sachen Personalplänen, Bibliotheksbudgets, Nachwuchsanstellungen etc.
Die persönlichen Einstellungen unserer StudentInnen zu den UNI-Protesten variiert sehr stark, von unterstützenden Stimmen bis zu entschiedener Ablehnung der Proteste bzw. deren Form. Als gewählte InteressensvertreterInnen und SprecherInnen der Studierenden war es für uns nicht leicht, eine einheitliche Stellung zu beziehen. Allerdings möchten wir die gegenwärtigen österreichweiten Besetzungen von Hörsälen und die sich daran anschließenden Protestaktionen an vielen Universitäten nicht unkommentiert lassen.
Die Fakultätsvertretung und die Studierendenvertretungen der Theologischen Fakultät an der ÖH Graz unterstützen ausdrücklich die Bemühungen der protestierenden StudentInnen, auf die ohne Zweifel vorhandenen Mängel an den österreichischen Universitäten hinzuweisen. Wir begrüßen jede Form der konstruktiven und auf das Wohl der österreichischen Bildungslandschaft abzielenden Kritik. Weiters hoffen wir auf eine positive Entwicklung der aktuellen Geschehnisse und eine langfristige Lösung.
Bildung ist ein Menschenrecht und sollte so behandelt werden.
Mit solidarischen Grüßen,
Thomas Michael Schnölzer
Vorsitzender der Fakultätsvertretung Theologie an der ÖH Graz
Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV)
Die Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV) solidarisiert sich mit den Forderungen der Studentinnen und Studenten nach freiem und gebührenfreiem Hochschulzugang. Bildung ist unbezahlbar und soll für jeden Menschen grundsätzlich möglich sein.
Das Beschlußkommittee der GAV (für den Vorstand)
Hans Söllner
Hans Söllner übermittelt eine Grußbotschaft für die BesetzerInnen der österreichischen Universitäten:
Stellungnahme und Solidaritätserklärung der KHJ Graz
Die momentane Situation der österreichischen Universitäten ist nicht weiter tragbar und auch die Politik muss das einsehen! Auch wir als Katholische Hochschuljugend Graz verlangen deshalb Änderungen. Wir solidarisieren uns daher mit den Aktionen, die zurzeit in der Vorklinik der Uni Graz stattfinden. Endlich haben sich Studenten ein Herz gefasst und ihre Stimme erhoben, um auf die vorherrschenden Missstände aufmerksam zu machen! Wir begrüßen alle friedlichen, demokratischen Mittel, um auf die prekäre Situation hinzuweisen, distanzieren uns aber von eventuellen ideologisch gefärbten Protesten sowie Gewalt.
Im Folgenden wollen auch wir unsere Forderungen in die gemeinsame Diskussion einbringen:
Wir verlangen ein klares Bekenntnis zum herausragenden Stellenwert von Bildung für Gesellschaft, Wirtschaft und in allen anderen Lebensbereichen.
Die finanzielle und politische Unabhängigkeit der Universitäten muss gewährleistet werden, um hochwertige Lehre und Forschung zu ermöglichen, damit Absolventen österreichischer Hochschulen auch im internationalen Vergleich um nichts nachstehen.
Universitäre Bildung sollte keine Massenabfertigung sein, sondern die individuellen Talente und persönliche Entwicklung fördern. Trotzdem sollte für jeden, der studieren möchte, ein Studienplatz bereitgestellt werden.
Eine kurzfristige, kurzsichtige Kompromisslösung steuert das Universitätssystem nur weiter Richtung Abgrund. Allein eine Lösung, die langfristig halten kann, ohne dass sie alle halben Jahre umgekrempelt wird, kann die Probleme wirklich aus der Welt schaffen.
Deshalb fordern wir die Einsetzung einer Kommission, in der Studentenvertreter, Professoren, Universitätsbedienstete, Absolventen und kompetente Politiker sitzen sollen. Dieser soll ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt werden, um über grundlegende Fragestellungen des universitären Bildungssystems nachdenken zu können und fundierte Lösungen zu erarbeiten - Lösungen, die aber nicht durch parteipolitisches Hickhack zerfetzt werden dürfen, sodass anstatt einer wirklichen Reform nur unbedeutende Änderungen oder gar Verschlechterungen zustande kommen.
Nur eine wirkliche Konsenslösung, die tatsächlich den Studenten und Universitäten zu Gute kommt, ist eine der Hochschulen würdige Lösung.
Katholische Hochschuljugend Graz
Protests at Lublin University, Poland. Part of the international students' dissent
A number of students and lecturers at Curie UMCS University in Lublin oppose its authorities' plan to commercialize this biggest university in Eastern Poland, established in 1944. Support grows for the democratization of the university and for joining forces across borders with the students protesting in Austria, Germany and from November 18 Berkeley.
To develop the movement of resistance, the Academic Alternative of Thinking&Acting Lublin 9-L'Etrangere/The Strangeress was founded. The aim of the Alternative is to realize the postulates of equality and freedom (democratization of universities, parity, access of the disabled and immigrants) and care for the culture of women and queers. The project was born precisely during our protests against the planned firing of 400 least privileged women workers from Curie University, grew into dissent and joined the international wave of students' protests.
The demands of the Alternative Lublin 9 are the following, many of them shared with the demands of protesters in other countries
(1) Academic formation rather than simple job training
(2) Free entry to university-level education
(3) Democratization of the universities
(4) Full funding of the universities
(5) Access of the disabled, immigrants, refugees and elderly to the universities
(6) The precarious working conditions for university personnel must be put to a stop
(7) Call for a 50 % proportion of female staff at all levels and universities
(8) Women's, immigrants', minorities' and queer rights and culture as important part of the university
On November 10 the Alternative of Lublin 9 held a meeting of solidarity with the protesters in Germany and Austria, and of protest against the commercialization and for the democratization of universities in Poland. We talked via skype to the students of Tuebingen (their general meeting of 5000 people!) and of Marburg (Justyna who spoke Polish and other members of the International Students' Movement). It was very important to hear thousands of voices applauding the right to education as human right. The protesting students and lecturers in Lublin were impressed and moved. We also read a fiery and sophisticated letter of support from our friend at Berkeley Ewa Majewska where the strikes are beginning. We presented our demands which we share with world students. Mariusz Tarkawian's drawing of our patroness, Mme Curie, weeping over the state of universities, moved us all. At the Alternative of Thinking&Acting Lublin 9/The Strangeress, we hold another meeting of solidarity with students protesting in Germany and Austria and for the democratization of universities in Poland on November 18 at 19 in the Space of Creative Activities Tektura, organized by the Alternative of Thinking&Acting Lublin9/The Strangeress in Lublin, Poland.
In general, Poland's universities are lacking in democracy and maintain a rigidly hierarchical structure. There is too little exchange of new ideas and introduction of innovative trends, e. g., women's studies and lgbtq programs are rare. Poland's current neoliberal government announces a gradual introduction of tuition fees. Fees for special examinations, additional courses and extramural studies are already required. Social help for students is minimal. Tha is why a new students' organization with a social agenda emerges: Demokratyczne Zrzeszenie Studenckie (Democratic Students' Association).
The original idea of the authorities of Lublin University was to fire 400 women workers of auxiliary personnel. The University is the biggest employer in the city of Lublin where a van plant went bankrupt. As the area of Lublin is one of the most underdeveloped regions of the European Union, massive reduction of employment at University would cause major social problems.
In September 2009, 580 lecturers of the University signed a letter of protest against the firing of 400 workers. In October 2009, the Lublin club of Krytyka Polityczna journal colllected the signatures of over 1000 students who opposed the personnel reduction.
In Poland women have a particularly precarious position at the job market and are vulnerable to unemployment and homelessness. Fearing the social exclusion awaiting the fired women, feminist Katarzyna Bratkowska initiated a petition of Women's Alliance 8 March to defend the workers of Lublin University. Poland's leading scholars Maria Janion, Marek Bienczyk, Kazimiera Szczuka, Stanislaw Obirek, Agata Bielik-Robson, Magda Mosiewicz as well as international public intellectuals (Irena Grudzinska-Gross, Princeton; Anne Berger, Paris 8; Elzbieta Matynia, New School; Niccolo Milanese, European Alternatives; Angela Harutyunyan, Erevan/Cairo; Christian Klesse, Manchester Metropolitan) signed the petition.
The auxiliary workers established a new trade union a the University Solidarnosc 80. The rector of the University withdrew his original plan and negotiations began. 400 workers will not be fired. The reductions will be considerably fewer, probably 150 persons.
Lublin protests were covered by Poland's independent radio stations: by Roman Kurkiewicz in TOK FM, Marta Dzik in Altergodzina, Przemyslaw Wisniewski in Godzina Krytyczna and Kazimiera Szczuka in Roxy Radio. Krytyka Polityczna journal and Poland's leading newspaper Gazeta Wyborcza reported on Lublin protests. Video of the demonstration of 100 university workers in front of the rectorate during the commencement is available at
http://www.radio.lublin.pl/?site=news_details&id=65320
Photos of the demonstration and text in Krytyka Polityczna:
http://www.krytykapolityczna.pl/Opinie/Kitlinski-Prawa-czlowieka-a-nie-prawa-rynku-/menu-id-197.html
Texts and photos in Gazeta Wyborcza:
http://miasta.gazeta.pl/lublin/1,48724,7233492,Kup_Pan_idee__Czyli_zapasc_intelektualna_uniwersytetow.html
http://miasta.gazeta.pl/lublin/1,48724,7233492,Kup_Pan_idee__Czyli_zapasc_intelektualna_uniwersytetow.html
Dear All and dear Naomi Klein at Berkeley, we support your demands of free education. Only across borders can we struggle for equality and social justice at universities.
In solidarity with protesters everywhere,
Sylwia Nadgrodkiewicz&Tomek Kitlinski&Others
Grüne Jugend Deutschland
Der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND
Solidarität mit den Bildungsstreikenden in Österreich!
26.10.2009: Zu den Universitäts-Besetzungen in Wien und Graz erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
„Wir begrüßen es sehr, dass die österreichischen Studierenden sich zur Wehr setzen. Sparmaßnahmen der Regierung im Bildungssektor dürfen nicht zur Einführung von Studiengebühren führen. Im Gegenteil: Wo für Banken Millionen ausgegeben werden, muss auch für Bildung Geld da sein - schließlich ist dies eine notwendige Investition in unsere Zukunft. Es ist nicht akzeptabel, dass nur noch diejenigen Studieren sollen, die es sich finanziell leisten können – Bildung ist Menschenrecht und muss damit kostenfrei sein!
Neben der Unterfinanzierung der Universitäten lehnen die Streikenden die Bachelor- und Masterprogramme in der derzeitigen Form ab. Statt Mobilität zu gewährleisten erschweren sie den Wechsel von Studiengängen und Universitäten. Die bereits umgestellten Studiengänge sind weitaus verschulter und lassen keine Wahlfreiheit mehr zu. Die Freiheit und Selbstbestimmtheit der Studierenden muss wiederhergestellt werden!
Wir zeigen uns solidarisch mit den Streikenden in Österreich. Im Juni 2009 gab es bereits einen bundesweiten Bildungsstreik in Deutschland und weitere Protestaktionen sind geplant. Wir kämpfen für unser Recht auf Bildung – kostenfrei und selbstbestimmt!“
Weitere Informationen: freiebildung.at und unibrennt.at
fzs: freier zusammenschluss von studentInnenschaften - deutschland
Declaration of solidarity from the general assembly of the freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) in Germany to the students in Austria
Right now, the Austrian students struggle by means of university occupations, mass demonstrations, alternative seminars, and creative protests against the intolerable situation at the universities. The fzs declares its solidarity with the students in Austria in their struggle against the unbearable educational system. We demand the removal of all barriers to access to and within the educational system - internationally, and therefore of course also in the emerging European Higher Education Area. The continuation of a national educational protectionism reduces all declarations of intent on the part of politics concerning an enhanced mobility to absurdity.
The students in Austria are not the only ones to face such problems. In the FRG, too, education is increasingly being oriented towards economic interests. The consequence is that only those study programmes are secured in their existence that, allegedly, generate "exploitable human
capital." This development continues to prevent the emergence of a pluralist educational landscape. The introduction of tuition fees will guarantee that only a continuously shrinking elitist part of the population will have
access to education. Education is a human right and must, as such, be accessible to all. Those who think that education can be sold are actually selling out our future. The fzs supports the struggle against all forms of tuition fees, artificial competition, and reduction of democracy in the educational system, and declares its solidarity with the actions and demands of our Austrian colleagues. Apart from access to education, students also have a very hard time to secure the means of subsistence for themselves. Two thirds of the Austrian students are forced to do part-time work, in addition to their studies. This constitutes an obvious failure of the policies of the bourgeois power elite. To achieve free access to education, we don't only need exemption from tuition fees and democratization, but also a sufficient financing of the studies which is independent of age and social origin.
The fzs declares its solidarity with our comrades-in-arms in Austria. In addition, we wish our colleagues the perseverance and the necessary relentlessness to refuse to be fobbed with rotten compromises and empty promises.For both you and ourselves, we hope for a quick realization of our goals and demands.
Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ-Steiermark)
Mit diesem mail möchte ich als Bildungssprecherin des KPÖ-LTK, meine Solidarität mit den BesetzerInnen des Wiener Audimax und der Grazer Vorklinik zum Ausdruck bringen.
Die KPÖ Steiermark unterstützt sowohl die Aktion, als auch die Forderungen der protestierenden Studenten und Studentinnen.
Ich wünsche allen weiterhin noch viel Kraft und Kampfgeist!
Mit solidarischen Grüßen Claudia Klimt-Weithaler
Christoph Grissemann, Thomas Edlinger, Fritz Ostermayer
Solidaritätserklärung, unterzeichnet am 31.10.2009 bei der der Lesung im Grazer Literaturhaus:

Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Liebe Kommilitonen in Österreich,
gestern erklärten sich zunächst der Arbeitskreis Bildungspolitik aus Halle an der Saale(Sachsen-Anhalt, Deutschland) und schließlich auch der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit den protestierenden Studierenden in Österreich solidarisch. Ihr findet die Erklärungen im Anhang.
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg!
Mit solidarischen Grüßen
Florian Döring
Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
AK Bildungspolitik (Sprecher)
Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten (BASS) in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)
*Solidaritätserklärung des Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten (BASS) in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)*
/*Für eine freie, selbstbestimmte und gebührenfreie Bildung für alle von Anfang an!*/
Die Studierenden in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft solidarisieren sich mit den protestierenden Studierenden der österreichischen Hochschulen, bekräftigen ihre Forderungen entschieden und sprechen sich für die Weiterführung des begonnenen Streiks aus.
/*Eure Forderungen sind unsere Ziele!!!*/
Seit nunmehr einer Woche protestieren die Studierenden Österreichs gegen den neoliberales, an ökonomischen Prinzipien ausgerichtetes, verwertungsorientierter Umbau der Hochschulen. Die geplanten "Reformen" verfestigen die Chancenungleichheit, erhöhen die Selektivität und fördern die Elite eines ohnehin bereits elitären Bildungsgedankens. Sie bauen zusätzliche Barrieren in einem bereits jetzt schon selektiven und elitären Bildungssystem auf. Der Zugang zu Bildung wird so zum Privileg. Die aktuellen Pläne der österreichischen Regierung wenden sich ab von der staatlichen Verantwortung das Recht auf Bildung für Alle umzusetzen und entziehen damit den Grundstein für eine auf Demokratie und Partizipation fußende Gesellschaft.
/*Bologna ist nicht die Lösung sondern das Problem!*/
Sämtliche Forderungen der protestierenden Studierenden finden unsere vollste Unterstützung. Das, was gerade in Österreich im Bildungssystem bzw. an den Hochschulen passiert, befindet sich seit geraumer Zeit an den deutschen Hochschulen in der Umsetzung. Die Studierendenproteste in Deutschland konnten den Umbau nicht verhindern sondern nur in Einzelaspekten beeinflussen. Seit dem Bildungsstreik 2008 und 2009 zusammen mit allen Bildungsbeteiligten im deutschen Bildungssystem, wissen wir, dass der Protest nie enden darf, da auch die nächste Generation von Studierenden, Auszubildenden und Schüler_innen die Ungerechtigkeit einer neoliberalen Bildungspolitik voll zu spüren bekommt. Der Protest in Österreich zeigt, dass dies kein nationales Phänomen ist sondern ein internationales Problem.
/*Freie Bildung für Alle -- SOFORT!*/
Zehn Jahre Bolognaprozess in Deutschland haben zu einem unterfinanzierten, personell unterbesetzten, Studienplatz reduzierenden, gebührenerhebenden, verwertungsorientierten, Demokratie abbauenden, Privatwirtschaft förderndem Hochschulsystem geführt, dass sich gegen jeglichen Anspruch der Freiheit von Wissenschaft und Lehre, ein freies selbstbestimmtes Studium sowie Chancengleichheit für Alle richtet.
AStA der EFH Darmstadt
Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Österreich,
Ihr seid nicht alleine im Kampf gegen prekäre Studienbedingungen. Angefangen von einem maroden BA/ MA System über Ökonomisierung bis hin zu Studiengebühren finden sich eben diese Probleme in allen europäischen Ländern wieder.
Warum werden Verschuldungen und Fehlinvestitionen auf den Schultern der Studierenden abgeladen? Warum müssen Studierende für nicht funktionierende Internationalisierungen von Studiengängen den Kopf hinhalten? Wie kann es sein, dass Wirtschaftsunternehmen Einfluss auf die freie Bildung Einfluss nehmen können?
Ihr habt es geschafft euch gegen dieses marode Bildungssystem aufzulehnen. Ihr habt euch als breite Basis aufgestellt um für eure Rechte einzustehen. Schafft mit Hilfe dieser Proteste ein Bündnis und kämpft solange bis eure Forderungen umgesetzt werden
Nutzt diese Chance um eure Hochschullandschaft nach euren Wünschen und Ideen zu formen und euch ein besseres Studium zu ermöglichen.
Der AStA der EFH Darmstadt solidarisiert sich mit euren Protesten! Für Solidarität und Freie Bildung!
ÖGB Jugendvertrauensrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Im Namen des ÖGB Jugendvertrauensrat, der gewählten Interessenswertrettung der Lehrlinge des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, erklären sich meine Stellvertreterin Christine Brodesser und Ich solidarisch mit euch und eurem Kampf!
Der Kampf für eine freie und gerechte Bildung ist ein wichtiger und richtiger Kampf der nicht nur Studentinnen und Studenten betrifft sondern Lehrlinge sowie ArbeiterInnen und Angestellte. Deswegen solidarisieren wir uns mit euch und eurem Kampf und wünschen euch viel Kraft sowie alles Gute!
In diesem Sinne solidarische Grüße
Stefan Minarik
Vorsitzender des Jugendvertrauensrates des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
Dr. Kurt Palm
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit großer Sympathie verfolge ich Eure Kampfmaßnahmen für eine demokratische Reform der Universitäten. Es ist erfreulich, dass gegen die unübersehbare Tendenz, die Universitäten ausschließlich den Kapitalinteressen unterzuordnen, endlich etwas getan wird: Der Hahn gehört gerupft.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und einen langen Atem
Dr. Kurt Palm, Autor und Regisseur (Wien)
Kulturverein Sozialforum Freiwerk
An alle Besetzer_innen!
Wir - der Kulturverein Sozialforum Freiwerk - ein kulturpolitisches Kollektiv aus der Region Vöcklabruck, unter anderem Veranstalter des Benefizfestivals „Bock Ma’s“ (www.bockmas.at) möchten unsere Solidarität und Anerkennung hiermit aussprechen. Mit großer Begeisterung verfolgen wir den Prozess, der sich mittlerweile schon auf mehrere Bundesländer ausgeweitet hat. Da einige von uns auch vor Ort sind, wissen wir über die Ereignisse der letzen Tage Bescheid.
Universitäten dürfen keine Unternehmen sein, deren Finanzierung von ihrer Bereitschaft, sich den Anforderungen der Wirtschaft zu fügen, abhängig gemacht wird. Studierende dürfen nicht Kundinnen und Kunden sein, die Lehrveranstaltungen konsumieren und dabei ECTS-Punkte für den Sammelpass "Abschlusszeugnis" erwerben. Lehrende dürfen nicht Produzent_innen sein, deren Arbeitsqualität an der Größe ihres Outputs in Form von Absolvent_innen und Publikationen gemessen wird.
Was JETZT an den besetzten Universitäten passiert, ist Bildung. Denn Bildung bedeutet nicht, Etwas „vorgelesen“ zu bekommen, über das man/frau dann abgeprüft wird, sondern sich mit einem Thema intensiv auseinander zu setzen, danach zu forschen, mit anderen darüber zu diskutieren, um sich so einen weiteren Horizont zu schaffen. Ein Blick auf die Unis zeigt, dass Studierende sich intensiv mit politischen Themen auseinander setzen, jeder bei einem Thema, dass sie/ihn interessiert. Dies kann natürlich ganz schön unangenehm für diverse Politiker_innen werden, da sie plötzlich in Diskurs mit Menschen treten müssen, die eine Ahnung davon haben, was in der
Regierung passiert. Bildung bringt Möglichkeiten Etwas zu verändern, mitzureden, mit zu entscheiden, darum sollte diese, in der jetzigen Form, absolut gefördert werden!
Deshalb möchten wir allen, die sich aktiv an dieser Protestbewegung beteiligen, für die Ausdauer und das Durchhaltevermögen, sowie für alle Aktionen, die schon auf die Beine gestellt wurden und noch werden, danken.
Solidarische Grüße!
Das Freiwerk
http://www.freiwerk.org
Schülervertreterinnen des BG/BRG Bruck
Liebe StudentInnen!
Wir, die Schülervertreterinnen des BG/BRG Brucks, solidarisieren uns mit euch und unterstützen eure Forderungen voll und ganz. Natürlich werden wir euch infolgedessen bei weiteren Aktionen zur Seite stehen und dort vor Ort präsent sein.
Selbstverständlich ist es für uns auch an unserer Schule die SchülerInnen über die Missstände an den Universitäten zu informieren und sie zum Handeln aufzufordern. Daher werden wir morgen die Flyer "Studierenden-Vollversammlung" vor unserem Gymnasium verteilen, um unsere MitschülerInnen dazu zu bewegen an der morgigen Versammlung mit uns teizunehmen, da unsere Zukunft davon abhängig ist, wie erfolgreich die Forderungen tatsächlich umgesetzt werden. Denn gemeinsam sind wir stark!
Mit vollster Unterstützung, die Schülervertreterinnen des BG/BRG Bruck Magdalena Karnassnigg (1.Schulsprecherstellvertreterin) und Sara Plassnig (2.Schulsprecherstellvertreterin)
AStA Uni Duisburg-Essen

Landeskonferenz der KPÖ Tirol und Vorarlberg
Solidaritätserklärung der Landeskonferenz der KPÖ Tirol und Vorarlberg mit den protestierenden StudentInnen
Die katastrophalen Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das ohnehin schon unterfinanzierte österreichische Hochschulwesen werden immer eindeutiger:
Überfüllte Hörsäle, steigender Leistungsdruck, Konkurrenzkampf, zu wenige Lehrkräfte, immer weniger Freiheit im Studium – Österreichs Universitäten werden offensichtlich ganz im Interesse der Wirtschaft geführt, die StudentInnen bleiben auf der Strecke.
So kann das nicht weitergehen!
Die Freiheit der Wissenschaft muss unabhängig gewährleistet sein!
Die StudentInnen haben ein Recht auf Mitbestimmung! Es müssen genug Studienplätze für alle, die studieren wollen, geschaffen werden!
Die Universitäten brauchen mehr Geld!
Die KPÖ Tirol und Vorarlberg unterstützen deshalb die Besetzung des Wiener Audimax und anderer Hörsäle an den Universitäten Wien und Graz und rufen zur Teilnahme an der Demonstration am Donnerstag, den 29. Oktober vor der Innsbrucker Hauptuni auf.
Die Österreichische Hochschülerschaft muss die Proteste aktiv unterstützen, wenn sie wirklich die Interessen der StudentInnen vertreten will. Minister Hahn hat jetzt die Pflicht, den Dialog mit den Protestierenden StudentInnen einzugehen und auf ihre Forderungen einzugehen, sonst ist er endgültig rücktrittsreif.
Solidarische Grüße nach Wien und Graz
Einstimmig beschlossen bei der gemeinsamen Landeskonferenz der KPÖ Tirol und Vorarlberg am 26. Oktober 2009
IG Kultur Steiermark
IG Kultur Steiermark solidarisiert sich mit Studierendenprotesten
Bildung ist die Grundlage jeglicher kultureller Entwicklung, die Basis für Verständnis und Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, die einzige Möglichkeit, sich aktiv an einem öffentlichen Diskurs beteiligen zu können. Die IG Kultur Steiermark erklärt sich daher solidarisch mit den Studierenden in Wien und Graz, die mit der Besetzung des Audimax bzw. der Vorklinik freien Hochschulzugang einfordern und spricht sich wie diese kategorisch gegen Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen sowie die Durchökonomisierung der Universitäten aus. Wir schließen uns den Forderungen nach Demokratisierung und studentischer Mitbestimmung sowie Ausfinanzierung von Forschung und Lehre, der Beseitigung prekärer Dienstverhältnisse als auch der Einführung einer verpflichtenden Frauenquote auf allen wissenschaftlichen Ebenen vollinhaltlich an.
Bildung und Kultur neoliberalen Mustern zu unterwerfen, bedeutet nichts anderes als deren Hierarchisierung nach finanziellen Kriterien und damit eine radikale Entdemokratisierung unserer Gesellschaft – dagegen verwehren wir uns und fordern freien und gleichen Zugang zu Bildung und Kultur für alle!
Der Vorstand der IG Kultur Steiermark
Inline-Graz
werte studierende der grazer universitäten,
der verein inline-graz erklärt sich mit den besetzer_innen der karl franzens universität graz voll inhaltlich und im genauen wortlaut solidarisch.
bitte macht weiter mit eurer völlig legitimen aktion!
im namen aller inline-graz mitglieder
daniela vorauer
Kulturverein NUMAVI
Liebe Hörsaalbefreier!
Der Kulturverein NUMAVI erklärt sich mit der Protestbewegung der Studierenden, Lehrenden und des Universitätspersonals solidarisch.
Wir sind ein basisdemokratischer Kulturverein, der im Raum Graz aktiv ist und unterstützen die Forderungen nach freier Bildung und freien Universitäten! Bildung sowie Wissenschaften und Kunst und Kultur bedingen sich gegenseitig und müssen frei sein um sich und die Gesellschaft zu bereichern.
Wir sehen mit Bedauern den Verfall des gesamten Bildungssystems in Österreich, Europa und der ganzen Welt! Zwar endet Bildung nicht bei den dafür eingerichteten Institution, jedoch müssen diese die Basis für eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, den Wissenschaften und somit der gesamten Kultur bilden.
Da wir es mittlerweile geschafft haben ein für einen subkulturellen Verein entsprechend großes Netzwerk aufzubauen, werden wir den Protest über dieses weiter tragen bzw. anregen.
Mit solidarischen Grüßen
Kulturverein NUMAVI & friends
Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften
Die Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften solidarisiert sich mit den Uni-BesetzerInnen in Wien und Graz - - und allen, die Eurem Beispiel noch folgen! Wir unterstützen die Forderungen der Studierenden und Lehrenden.
Bildung ist ein wichtiges Gut und darf nicht von der finanziellen Situation abhängig sein, sondern muss für Alle uneingeschränkt möglich sein. Deswegen weisen wir auch alle Versuche zur Beschränkung des ohnehin schon eingeschränkten Bildungszugangs zurück. Genauso ist es auch nicht akzeptabel, dass Bildungseinrichtungen privatisiert werden. Bildung darf nicht den kapitalistischen Markt-Mechanismen unterliegen. Alle jungen Menschen müssen unabhängig vom Einkommen der Eltern die gleichen Chancen im Bildungssystem bekommen.
Wir fordern alle ArbeitnehmerInnen auf sich ebenfalls mit den Euch zu solidarisieren, Euch bei Euren Protesten tatkräftig zu unterstütztn und gemeinsam gegen Bildungs- und Sozialabbau und für höhere Löhne zu kämpfen..
www.gewerkschaftsplattform.org
Bürgeraktiv
Liebe StudentInnen,
als ich vor 40 Jahren studierte, waren die Bedingungen hiefür wesentlich besser. Nunmehr erleben zu müssen, dass sich unter dem Diktat der Wirtschaft die Politik außerstande sieht, für euch menschenwürdige Voraussetzungen zu schaffen, bewegt und veranlaßt mich, eure Forderungen zu unterstützen.
Im Anhang die Presseausendung von "Bürgeraktiv" und auf www.buergeraktiv.at.
Mit den besten Wünschen Johann Raunikar
GRÜNE JUGEND Bayern
Die GRÜNE JUGEND Bayern erklärt sich solidarisch mit den österreichischen Unibesetzer_innen.
Seit neun Tagen finden, ausgehend von der Besetzung des Audimax in Wien, landesweit Besetzungen der Universitäten und Fachhochschulen in Österreich durch Studierende statt. Am Mittwoch den 28.10 gingen in Wien über 16.000 Menschen auf die Sraße. Der Protest richtet sich gegen die verabschiedeten Gesetze zur Einführung des Bachelor-Master-Systems, gegen Studiengebühren und Zulassungsbegrenzungen.
Durch die flächendeckenden Besetzungen und den massiven Protest wird die österreichische Bundesregierung zum Handeln gezwungen. Die GRÜNE JUGEND Bayern kämpft seit Jahren gegen derartige Missstände im Bildungswesen und unterstreicht deshalb die Forderungen der österreichischen Studierenden nach einem frei zugänglichen, kostenlosen, demokratischen und gerechtem Bildungswesen.
Es reicht aber kein bloßes Lippenbekenntnis. Die GRÜNE JUGEND Bayern ruft zu ähnlichen Aktionen in Deutschland auf, um die Kritik praktisch werden zu lassen. Nach Wien, Innsbruck, Klagenfurt und Salzburg müssen weitere Städte, auch in Deutschland, folgen!
Wir, die GRÜNE JUGEND Bayern rufen also alle Bürger_innen, aber besonders Schüler_innen, Studierende und Auszubildende auf, sich gegen den Ausverkauf der Bildung zu wehren! Geht auf die Straße! Besetzt eure Uni! Bestreikt den Unterricht!
Aktion kritischer SchülerInnen Steiermark
Wir, die Aktion kritischer SchülerInnen Steiermark, erklären uns solidarisch dem Streik der Studierenden an allen Österreichischen Universitäten und sagen den BesetzerInnen der Vorklinik der Uni-Graz unsere vollste Unterstützung zu.
Eure Forderungen sind auch unsere Forderungen, weshalb wir uns momentan an der Planung mehrerer Solidaritätsaktionen befinden. Die Missstände im Österreichischen Bildungswesen dürfen nicht mehr länger hingenommen werden - lasst uns also zusammen für ein besseres Bildungswesen eintreten!
Stellvertretend für die ganze aks Steiermark, euer Mitbesetzer
Klemens Maria Michael Wieringer
Bildungspolitischer Sprecher der aks Stmk
VS Bierbaum
Liebe Studierende!
Auf diesem Wege möchte ich euch meine solidarischen Grüße übermitteln. Es freut es mich, dass verantwortungsvolle (mutige) junge Menschen aufzeigen, dass der Sparstift nicht im Bildungsbereich angesetzt werden darf. (Bereits in den Pflichtschulen ist oberste Priorität unserer Bundesregierung "Sparen").
Es drängt sich der Gedamke auf, dass nicht selbständig denkende und gebildete bzw. gut ausgebildete Menschen zur Wahlurne schreiten sollten, sondern........? Ich wünsche euch alles Gute für den weiteren Verlauf eurer Protestkundgebung!
Regina Wisiak, Schulleiterin der VS Bierbaum am Auersbach
VS Bad Eisenkappel
Liebe Studentinnen und Studenten!
Wir Lehrerinnen und Lehrer der VS Bad Eisenkappel erklären uns mit euren Forderungen und Aktionen solidarisch. Wenn ihr euren Forderungen noch mehr Nachdruck verleihen wollt, dann benennt die Uni um. Unser Vorschlag: KARL FRANZENS BANK
Eure Mitstreiter in "Sachen Bildung"